BSA begrüsst die vorgeschlagenen ISOS-Anpassungen
Der BSA begrüsst die vorgeschlagenen Änderungen der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (VISOS) und der Raumplanungsverordnung (RPV). Als Verband engagiert er sich für eine hohe Baukultur und steht hinter dem ISOS als wichtigem Instrument zur Bewahrung räumlicher Identität.
Der BSA setzt sich für eine ISOS-Praxis ein, die einerseits schützt und zugleich Veränderungen ermöglicht, sodass Projekte auf Augenhöhe und im Dialog entwickelt werden können. Besonders positiv bewertet der BSA, dass die Ergebnisse des interdepartementalen «Runden Tisches ISOS», an dem er beteiligt war, in die Revision eingeflossen sind. Dies gilt insbesondere für die vorgesehene Einschränkung der sogenannten «Direktanwendung». Auch in ISOS-Gebieten sollen gute, neue Projekte entstehen können.
Für die Entwicklung zukunftsfähiger Projekte ist ein Austausch mit den zuständigen Fachstellen unabdingbar. Der BSA setzt sich in diesem Zuge dafür ein, Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen sowie der kantonalen und kommunalen Interessenabwägung mehr Raum zu geben. Gleichzeitig unterstützt er ausdrücklich schweizweite Anwendungsrichtlinien und Checklisten, welche es Planerinnen und Planern ermöglichen, frühzeitig das Thema ISOS zu berücksichtigen und abzuklären. Dafür braucht es transparente Bewertungsgrundlagen, kompetente Ansprechpersonen, eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu diesem Thema sowie schnellere Beurteilungsprozesse.
Aus Sicht der Planenden ist es wichtig, dass Unsicherheiten, Verzögerungen oder Blockaden abgebaut werden können und ein Entwickeln von Projekten auf Augenhöhe und im Dialog ermöglicht werden kann.
Die vollständige Stellungnahme des BSA kann hier als PDF heruntergeladen werden.