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Der Jahresbericht 2019 ist (endlich) da

Der Jahresbericht 2019 ist (endlich) da

Wegen der Covid-Pandemie erscheint der BSA-Jahresbericht dieses Jahr im Sommer statt im Frühling. Der Bericht wurde an alle Mitglieder verschickt und steht auf der Webseite des BSA kostenlos zum Download zur Verfügung.

 

Vorwort der Präsidentin

Mitte Juni 2020, kurz nach der Aufhebung der meisten vom Bundesrat verordneten Corona-Massnahmen, blicke ich gespannt in die Zukunft. Die Zeit des Lockdowns bescherte uns eine unerwartete Gelegenheit der Reflexion – über Alltägliches, aber auch über Grundsätzliches.

Jede Krise zeigt Prioritäten, aber auch Stärken und Schwächen auf. Das Überflüssige tritt in den Hintergrund und wir sehen, worauf es wirklich ankommt. Wir erkennen die Bedeutung qualitativ hochwertiger öffentlicher und privater Räume, die Notwendigkeit, unsere Umwelt zu schützen und die Gemeinschaft zu pflegen. Diese grosse kollektive Erfahrung gibt uns Kraft, die Veränderungen zu beschleunigen, die zu einer Verbesserung der Lebensräume in unserer Gesellschaft erforderlich sind.

Architektinnen und Architekten braucht es also mehr denn je. Wir beobachten mit grösstmöglicher Offenheit die sich verändernden Umstände und leisten mit unserem Wissen und unserer Erfahrung einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Wir werden uns also weiter und noch verstärkter für die Baukultur engagieren – in der Praxis, in der Lehre, in den Kommissionen und Gremien, oder als Aktivistinnen/Aktivisten. Und wir werden auch weiterhin unterschiedliche Engagements unterstützen, sowohl in den Ortsgruppen, wie auch mit unseren Projekten auf nationaler Ebene. Der 2016 geschaffene Projektfonds erweist sich je länger je mehr als ein kraftvolles Instrument, mit dem die Baukultur auf allen Ebenen und in allen Landesteilen gefördert wird.

Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr setzte der BSA mit zwei Tagungen und einer Publikation deutliche Akzente. Die Tagungen über Partizipation und Digitalisierung berührten zwei Themen, die in Zukunft immer wichtiger für unsere Disziplin werden. Mit der Publikation über die Kantonsarchitekten analysierten wir kritisch die verschiedenen Rollen, die verantwortliche Architektinnen und Architekten in der Verwaltung spielen können.

Mit dieser kleinen Übersicht über Vergangenes und dem Ausblick auf Künftiges möchte ich mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen im Zentralvorstand für die produktive Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedanken – und natürlich auch bei allen Mitgliedern für ihr persönliches Engagement in unserem täglichen Einsatz für die Baukultur. Ein grosser Dank geht schliesslich an die Geschäftsstelle in Basel, auf die wir uns immer verlassen können.

Ludovica Molo, Zentralpräsidentin